Hurra: Endlich eine Lesezeichensidebar für den Chrome

Ja, ich gebe es zu: Ich nutze seit Neuestem wieder den Chrome. Und bisher immer mit der Option im Hinterkopf, doch wieder zurück zu FireFox oder Pale Moon zu wechseln, weil es bis dato keine Lesezeichensidebar gab.

Doch eben habe ich nochmal nachgeschaut und nun bin ich glücklich. Denn mit der Erweiterung Tiny Sidebar lassen sich nun auch die Lesezeichen, die History und ein paar andere Dinge in einer Sidebar anzeigen:

TinySidebarAddon

Im Grund handelt es sich dabei um ein eigenes Fenster, das je nach Einstellung links oder rechts vom Browserfenster angezeigt wird. Dabei ist es immer an die obere und linke bzw. rechte Seite des Browserfensters gekoppelt.

In den Einstellungen der Erweiterung können vielfältige Dinge konfiguriert werden. Beispielsweise, ob nur die Lesezeichen angezeigt werden sollen oder auch der Verlauf, ein Notizblock, die Liste aller geöffneten Tabs, die Wikipedia, alle Links der aktuellen Seite oder gar eine eigene Seite. Der Hintergrund der Sidebar kann ebenso geändert werden, wie auch die Schriftart, -größe und -farbe. Und etwas, das ich ebenfalls sehr vermisst habe, nämlich dass die Links aus der Sidebar im neuen Tab geöffnet werden sollen.

Mit Tiny Sidebar ist das Arbeiten mit dem Chrome nun für mich um einiges angenehmer geworden. Jetzt fehlt mir nur noch die Möglichkeit, Eingaben aus der Adresszeile immer im neuen Tab zu öffnen, ohne jedesmal explizit die [Alt]-Taste zur drücken. Vielleicht weiß ja jemand Rat?

Bildinformationen in Chrome

Ein Feature habe ich lange im Chrome vermisst: Die Anzeige, wie groß ein Bild auf einer Webseite ist. Ist sehr hilfreich, wenn man Bilder auf bestehenden Webseiten austauschen will. Es funktioniert zwar, indem man das Bild in einem neuen Tab aufruft (dann stehen die Maße im Titel), aber wenn der Bildname länger als der Tab ist, ist auch diese Funktion dahin.

Letztens habe ich die Erweiterung Image Properties Context Menu gefunden, die in diese Lücke springt und via Kontextmenü einen Dialog ähnlich wie die anderen Browser anbietet:

Die Erweiterung zeigt dabei die URL der Seite an, auf der sich das Bild befindet, die Bild-URL selbst, natürlich die Bildmaße und die Größe des Bildes. Vergrößern und verkleinern kann man das Bild auch noch. Damit gibt es für mich wieder etwas weniger Grund, auf den Firefox zurückzukehren. Schade ist natürlich trotzdem, dass diese Funktion nicht schon direkt in Chrome eingebaut ist.

15 Themes für Google Chrome

Man kann Chrome ja in gewissen Maßen dem Aussehen anpassen. Neben dem offiziellen Verzeichnis, gibt es im Erweiterungenverzeichnis aber noch etliche andere Themes. Ich möchte mal einige vorstellen. Mittels Klick auf die Bilder gehts zum jeweiligen Theme.

Ambiance Theme

Los gehts mit einem Theme im Ubuntu-Style. Auf der Seite zum Theme gibt es noch ein paar Erweiterungen für die Scrollbars und Textfenster.

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Bessere Übersetzungen mit Chrome

Im Chrome gibts zwar eine eingebaute Möglichkeit, fremdsprachige Webseiten zu übersetzen, aber die entsprechende Leiste erscheint immer, auch wenn man gar keine Übersetzung möchte. Ziemlich nervig, vorallem, wenn man sich auf englichsprachigen Webseiten herumdrückt, die man auch ohne Übersetzung halbwegs versteht. Zum Glück lässt sich dieses Feature abschalten.

Ich habe bisher das hier vorgestellte Bookmarklet zur Inline-Übersetzung benutzt, aber seit ein paar Wochen geht auch das nicht mehr. Also habe ich mich mal wieder nach was neuem umgesehen. Es gibt eine offizielle Übersetzungserweiterung von Google, die sich oben in die Leiste einklinkt und die jeweilige Seite übersetzt:

Das Interessante an dieser Erweiterung ist auch, dass man in den Optionen eine Liste erstellen kann, anhand derer entsprechende Seiten automatisch übersetzt werden können. Eigentlich gehört dieses Feature in die offizielle Chromefunktion hinein. Dann bräuchte man keine extra Erweiterung für die Übersetzung. So sieht der Optionendialog aus:

Logindaten im Chrome immer speichern

In der Regel fragt Chrome nach, ob es eingegebene Logindaten speichern soll. Manchmal jedoch nicht. Das liegt daran, dass die entsprechenden Seiten das automatische Ausfüllen direkt im Formular unterbinden. Ein entsprechender Input-Tag sieht so aus:

<input type="text" autocomplete="off">

Nun möchte ich als User gerne selbst entscheiden, ob die Zugangsdaten gespeichert werden sollen oder nicht. Dazu dient schließlich die Abfragefunktion, die es auch in den anderen Browsern gibt.

Für den Chrome jedenfalls gibt es eine Erweiterung, die das automatische Ausfüllen generell erlaubt. Einfach „Autocomplete = ON“ installieren und sich freuen.

Das Einzige was jetzt noch fehlt, ist ein Manager, der verschiedene Logindaten zu einer Seite verwaltet. Also sowas, wie im Firefox, wenn man doppelt auf ein Loginfeld klickt, zu dem es mehrere Auswahlmöglichkeiten gibt. Vielleicht weiß ja einer was?

Chromiumbuffens

Wer Googles Chromebrowser nett fand, aber Bedenken wegen der vielen Dinge hatte, die mehr oder weniger automatisch an Google gesendet wurden, kann sich mal den SRWare Iron anschauen.

Dieser Browser basiert auf den offenen Quellen (Chromium), die auch von Chrome benutzt werden, nur ohne den Nachgeschmack der Ausspähfeatures. Selbst die Möglichkeit, den Browser im Kioskmodus zu betreiben sind enthalten.

[via]

Google baut Europa um!

Google bringt einen eigenen Browser. Und die Webwelt springt voll drauf an. Auch ich. Chrome wird das Ding heissen und alles mögliche können. Es gibt auch einen Comic dazu. Auf dem Deutschland halb Europa einnimmt (Original).

Erste Screenshots des Browsers gibts übrigens hier. Auch wenn die noch recht unscharf sind.

[via Golem & twitter]