Hunderttausend Bilder

So richtig alte Fotos gibts nicht nur bei Shorpy, sondern seit heute auch in der Wikipedia. Denn das Bundesarchiv, das alles mögliche aus der BRD und der DDR sammelt, was geschichtlichen Wert haben könnte, unterstützt das Projekt Wikimedia Commons mit rund 100.000 Bildern. Wikimedia ist der Teil der Wikipedia, auf dem all die freien Mediendateien abgelegt sind, die kostenlos von allen genutzt werden können. Die nun gespendeten Bilder umfassen einen Zeitraum von 1860 bis heute und stehen unter einer CC-Lizenz.

Ich könnte mir vorstellen, dass dieser Schritt vom Bundesarchiv auch andere Länder ermutigen könnte, solche Daten der Allgemeinheit zur Verfügung zu stellen.

Und um mal den lokalen Bezug dieses Blogs herzustellen, gibts hier eine Übersicht über die Bilder, die in Gera aufgenommen wurden.

Bilder in Google Maps anzeigen

Grad ist mir beim Surfen auf Google Maps aufgefallen, dass man sich dort jetzt auch die Bilder von Panoramio anzeigen lassen kann, die bei es schon seit längerer Zeit bei Google Earth gibt.

Die einzelnen Bilder können vergrößert und weitere Infos zu dem und anderen Bildern auf der linken Seite angezeigt werden. Ich finde diese Darstellung der Fotos noch gelungener als in Google Earth, weil direkt Vorschaubilder angezeigt werden. So kann man sich die Fotos gezielter raussuchen. Gerade wenn man vorhat irgendwo hinzufahren, kann man so schneller sehen, was einen da erwartet. Zusätzlich lassen sich auch noch Infos aus der Wikipedia kann man sich auch einblenden. Scheint beides sehr neu zu sein.

Wikipedia

Ich habe mich letztens mit jemanden unterhalten, der nicht wirklich nachvollziehen konnte, dass ich zur Entspannung in der Wikipedia lese. Weil die Wikipedia doch nur ein Nachschlagewerk sei. Klar ist sie ja auch, aber ich finde die Möglichkeit, über einen beliebigen Artikel einsteigen zu können und mich dann von Link zu Link zu hangeln – und dabei immer wieder auf interessante Dinge zu stoßen – einfach faszinierend.

Manchmal überlege ich beispielsweise, wie ich zu bestimmten Informationen kommen könnte, ohne ein Wort in die Tastatur zu hacken. Dann überlege ich mir einen Startbegriff und hangle mich von dem zu der gewünschten Seite. Mehr als fünf oder sechs Links muss ich dabei meist nicht anklicken.

Auf die Spitze kann man den Wikipediawahn treiben, wenn man sich die Seite „Zufälliger Artikel“ als Browser-Startseite festlegt. 😉