Die Saftwaltherei hat eine neue Seite

Vor ein paar Monaten hatte ich hier auf dem Blog mal ein par Zugriffe von einer Vor-Vor-Version der neuen Walthers-Homepage. Sah ziemlich vielversprechend aus, aber nachdem ich Kirstin Bescheid gegeben hatte, war die Seite dann lange nicht mehr erreichbar. Aber seit vorhin ist die endgültige Version nun online:

Schick sieht sie aus, finde ich. Und sämtliche Bereiche, die vorher zusammengestoppelt waren, weil sich das über die Jahre eben so ergeben hat, finden sich unter einem Dach, mit gleichem Aussehen wieder. Es gibt ziemlich viel zu entdecken. Ich bin mir nicht sicher, aber ich glaube, das Saftabo ist neu. Finde ich eine gute Idee, die auch bei anderen Unternehmen  Schule machen sollte. In diesem Artikel hat Kirstin einiges über die neue Homepage geschrieben. Und es gibt zum Start der neuen Seite ein Gewinnspiel, bei dem man wieder einen Asus EEE gewinnen kann.

Wie kommt der Aroniasaft in die Saftbox?

Dieser Frage geht Kirstin in einem neuen Film nach, in dem sie genau erklärt, wie die Verarbeitung der Aroniabeere in der Waltherschen Kelterei funktioniert:

Ich durfte ja schon in den Genuss einer Führung durch die heiligen Hallen kommen, aber da es damals schon recht spät war, lief die Abfüllanlage nicht mehr. In obigem Video kann man das jetzt unter anderem sehr schön sehen. Achja und letzten Freitag gabs einen längeren, sehr lesenswerten Artikel über Kirstin und die Kelterei in der Sächsischen Zeitung.

Das Saftblog macht weiter

Damit fällt sicher nicht nur mir ein großer Stein vom Herzen, denn in den letzten Wochen war es sehr still um die Walthers. Jörg Holzmüller schreibt heute, wie der aktuelle Stand der Dinge ist und wie sich die Situation entspannt hat, nicht zuletzt durch die großartige Unterstützung der Blogger.

Ich bin jedenfalls froh, denn irgendwie sind mir die Saftblogger ans Herz gewachsen.

Saftblog abgemahnt

Weil im Saftblog zwei Artikel zu den vergangenen olympischen Winterspielen erschienen sind, wurde heute die Kelterei Walther vom Deutschen Olümpischen Sportbund abgemahnt. Angeblich verwenden die Saftblogger geschützte Slogans und beeinträchtigen die jährlichen Lizenzeinnahmen. Der Streitwert wurde auf 150.000 € festgesetzt. Als Konsequenz sehen die Saftblogger momentan nur den Ausstieg aus dem Weblog, was ich persönlich sehr schade fände.

Die Bloggergemeinde reagiert entsprechend und es ist meiner Meinung nach eine Frage der Zeit bis auch einige große Medien diese Geschichte aufgreifen. Ich finde das eine ganz große Sauerei, hier wird offenbar versucht, mit allen Mitteln Reibach zu machen die eigenen Interessen durchzusetzen. Früher hat man einfach aufgefordert, die entsprechenden Inhalte vom Netz zu nehmen, heute wird abgemahnt. Und das von einem Verein, der sich teilweise aus Steuergeldern finanziert.

Zitat: „Der Deutsche Olympische Sportbund finanziert sich aus Mitgliederbeiträgen, Projektmitteln für den Spitzensport aus dem Bundeshaushalt, Lotterieeinnahmen sowie Vermarktungslizenzen.“ Quelle

Aus Solidariät zu den Walthers bestelle ich jetzt erstmal ein paar Saftboxen. So!

soli

BTW: René hat einen klasse Vorschlag, das Abmahnwesen zu reformieren.

Rhabarber Rhabarber Rhabarber

Kirstin Walter von der Kelterei Walter zeigt in zwei kurzen Filmen den Weg des Rhabarbers in die Saftbox.

walters rhabarber

Passend dazu habe ich noch eine schöne Geschichte:

In einem kleinen Dorf wohnte einst ein Mädchen mit dem Namen Barbara.
Barbara war in der ganzen Gegend für Ihren ausgezeichneten Rhabarberkuchen bekannt. Weil jeder so gerne Barbaras Rhabarberkuchen aß nannte man sie Rhabarberbarbara. Rhabarberbarbara merkte bald, dass sie mit ihrem Rhabarberkuchen Geld verdienen könnte. Daher eröffnete sie eine Bar: Die Rhabarberbarbarabar.

Natürlich gab es in der Rhabarberbarbarabar bald Stammkunden. Die bekanntesten unter Ihnen, drei Barbaren, kamen so oft in die Rhabarberbarbarabar um von Rhabarberbarbaras Rhabarberkuchen zu essen, dass man sie kurz die Rhabarberbarbarabarbarbaren nannte. Die Rhabarberbarbarabarbarbaren hatten wunderschöne dichte Bärte. Wenn die Rhabarberbarbarabarbarbaren ihren Rhabarberbarbarabarbarbarenbart pflegten gingen sie zum Barbier.

Der einzige Barbier der einen Rhabarberbarbarabarbarbarenbart bearbeiten konnte wollte das natürlich betonen und nannte sich Rhabarberbarbarabarbarbarenbartbarbier. Nach dem stutzen des Rhabarberbarbarabarbarbarenbarts geht der Rhabarberbarbarabarbarbarenbartbarbier meist mit den Rhabarberbarbarabarbarbaren in die Rhabarberbarbarabar um mit den Rhabarberbarbarabarbarbaren von Rhabarberbarbaras herrlichem Rhabarberkuchen zu essen.

Edit: 26.09.06:
Passend dazu gibts einen Film, der obige Geschichte noch ein wenig abgewandelter erzählt:

Besuch aus Dresden

Heute nachmittag hatte ich Besuch aus Dresden, besser gesagt aus der Nähe von Dresden, nämlich aus Arnsdorf. Jörg Holzmüller von der Kelterei Walthers hat reingeschaut und sich für meinen Rhabarberbeitrag bedankt.

Wir haben uns bestimmt eine dreiviertel Stunde über viele interessante Dinge unterhalten, ich ich hier nicht im Einzelnen wiedergeben möchte. Fand ich sehr nett, auch über die beiden Saftboxen habe ich mich gefreut. Und wie gesagt, wenn ich mal in der Nähe bin, schau ich mal rein. Vielleicht sogar schon am 23.

übrigens ist die Mischung aus Rharbarber- und Apfelsaft auch sehr lecker.

Die Saftboxen sind da

Vor einer guten halben Stunde sind endlich die beiden bestellten Saftboxen eingetroffen. Die Kelterei Walther aus der Nähe von Dresden verkauft ihren Saft in sog. Saftboxen zu drei und fünf Litern. In diesen Boxen soll sich der geöffnete Saft bei Zimmertemperatur drei Monate halten. Ich glaube aber, dass ich das nicht testen kann, weil der Saft schon vorher alle sein wird.

Saftboxen

Ich konnte nicht umhin, alle beide Boxen zu öffnen und die Säfte zu probieren. Der Apfelsaft (Natur) ist sehr lecker und nicht zu süß. Der Guten Morgen Saft ist das ebenfalls. Positiv fällt mir hier auf, dass er nicht wie Säfte von anderen Herstellern schmeckt. Beide Säfte sind zuckerfrei, was auch ein Grund war, diese mal zu probieren.

Die Saftboxen haben einen Zapfhahn, der zudem tropffrei arbeitet, sodass ich den Saft dort unterbringen kann, wo er getrunken wird, nämlich im Büro ;).

Wer jetzt auch Appetit bekommen hat, kann die Saftboxen über den Onlineshop bestellen. Außerdem gibts im Blog immer wieder neues und interessantes rund um die Kelterei zu lesen.
Bei vitalgenuss.de gibts zudem einen ausführlichen Bericht über eine Verkostung.


Links:

Kelterei Walter Homepage
Kelterei Walter Onlineshop
Kelterei Walter Weblog
Was andere sagen (eine kleine Auswahl)
vitalgenuss.de