Kritik an deutscher Amateurfotografie gabs schon 1953 vom Vorsitzenden südwestdeutscher Amateur-Fotografen.
Kategorie: Fotografie und Bildbearbeitung
Sterne gucken
Vorgestern Abend war ich Sterne, Satelliten und Sternschnuppen gucken und fotografieren. An die Bearbeitung der Bilder taste ich mich noch ran, weil ich Sternenhimmel fast nie fotografiere. Zum Glück hat Lightroom Classic in einer der letzten Versionen eine hervorragende Entrauschung erhalten.
Panasonic DC-TZ96 auf Firmware 1.1 updaten
Um das Firmwareupdate 1.1 für die Panasonic DC-TZ96 zu installieren, muss die angebotene Datei in „TZ96_V11.bin“ umbenannt werden. Danach den weiteren Updateschritten folgen.

Ein paar Gedanken zum Loupedeck Live
Seit Jahren bin ich dabei, meine Arbeitsabläufe am PC zu optimieren. Autohotkey hilft mir sehr dabei, aber auch Phrase Express oder Touch Portal. Das ist ein Programm, dass es ermöglicht, den Bildschirm eines Smartphones oder Tablets um eigene Schaltflächen zu ergänzen, die irgendetwas auf dem PC auslösen. Weil ich viel mit Lightroom arbeite, habe ich mir die wichtigsten Funktionen auf das iPhone programmiert. Anfangs hatte ich auch ein altes Androidtablet dafür genutzt.
Weil ich momentan relativ viele Bilder mit Photoshop und Lightroom bearbeite, dachte ich, ich könnte mich verbessern und ein eigenes Gerät mit Drehreglern kaufen. Damit lassen sich nämlich laut Beschreibung die Schieberegler in Lightroom und Photoshop nutzen. Das kam mir sehr sinnvoll vor, außerdem hatte ich gesehen, dass man den Beschneiderahmen auch per Drehregler ändern kann. Das wäre beim Beschneiden von hunderten gescannten Dias von Vorteil.
Also habe ich mir das Loupdeck Live besorgt. Dabei handelt es sich um ein kleines Gerät mit ein paar Drehreglern und einer Touchfläche mit 12 belegbaren Touch-Buttons. Über die Drehregler lassen sich die Schieber aus Lightroom bedienen und die Touchbuttons sind mit allen möglichen Funktionen belegt. Unterhalb der Regler und des Touchfeldes gibt´s noch 8 Knöpfe zum reindrücken, die auch frei belegbar sind.
Das Ding ist mit 250 € relativ teuer, aber sehr gut verarbeitet. Die Drehregler, die ohne Anschlag arbeiten, drehen sich nicht zu leicht und nicht zu schwer. Sie lassen sich zudem drücken, auch das kann extra belegt werden (das hatte mich überrascht). Bei den mittigen Buttons handelt es sich um ein mittelmäßiges 4,3-Zoll-Display, das mit 480×272 px auflöst. Die einzelnen Knöpfe sind durch aufgelegte Stege unterteilt, wahrscheinlich um das Buttongefühl zu erzeugen. Dazu gehört auch, dass das Loupedeck beim Drücken eines dieser Zonen vibriert (lässt sich abstellen). Vorteil der Touchbuttons ist, dass sie immer genau das anzeigen, was sie machen. Mitgeliefert wird ein relativ kurzes USB-C-Kabel, dem an einem Ende ein Adapter auf einen normalen USB-Stecker aufgesteckt werden kann. Wer ein längeres will, bekommt eins für 20 € beim Hersteller oder für rund zehn Euro gleich zwei Stück bei Amazon.
Zu Loupedeck gehört eine Windowsanwendung, über die das Gerät konfiguriert und an die eigenen Bedürfnisse angepasst werden kann. Für die Programme, von denen der Hersteller denkt, das die wichtigsten sind, gibt es Voreinstellungen. Bei Lightroom sind das gefühlte tausend Unterseiten, bei denen man ewig wischen muss, um die passende Funktion zu finden. Für ein Tool, dass mir schnell Arbeit abnehmen soll, ist das zu viel. Aber ok, die Voreinstellungen sollen sicher nur zeigen, was möglich ist.
Beim Versuch, das Gerät an meine Bedürfnisse anzupassen, bin ich letztlich gescheitert – zu viele Optionen, zu viele Untermenüs. Für den Einstieg bietet der Hersteller auf seiner Website ein Video an, das kann man sich anschauen und dabei wird auch klar, wie das Konzept des Gerätes ist. Danach gehts ans Einstellen und dabei sind mir ein paar Dinge negativ aufgefallen:
- die Oberfläche der Software ist nur auf englisch. Das stört mich eigentlich nicht, aber die Funktionen der vordefinierten Programme sind es auch, und jedesmal nachzuschlagen, wie die englische Entsprechung einer Funktion im deutschen Photoshop ist, war mir echt zu mühselig.
- Das Hinzufügen von eigenen Tastenkombinationen über die Loupedeck-Software ist sehr repetiv und ermüdend. Statt einfach auf ein Touchfeld zu klicken und die Kombination, die Abfolge von Befehlen oder was auch immer einzutragen, muss die Funktion unter „Custom“ neu angelegt werden. Diese eigenen Kombinationen gelten immer für das gerade ausgewählte Programm. Wenn ich sie für ein anderes benötige, muss ich die Funktion wieder neu anlegen. Das ist gerade bei der Ersteinrichtung extrem nervig, denn die Funktionen lassen sich auch nicht kopieren. So wird die Konfiguration zum Geduldsspiel.
- Definiert man eigene Tastenkombinationen, werden die Tastenbezeichnungen einer englischen Tastatur angezeigt. Beispielsweise zeigt die Loupedeck-Software bei Eingabe von Strg + + nur Ctrl + = an. Ausgeführt wird dann aber Strg + +. Sehr verwirrend.
- anders als bei Lightroom lässt sich der Beschneiderahmen in Photoshop nicht per Drehregler aufziehen – das war der Hauptgrund, warum ich das Loupedeck wollte.
- Zusatztasten, wie Strg, Alt oder Umsch lassen sich nicht so programmieren, dass sie bei Druck auf einen Button bis zum Loslassen von selbigem dauerhaft gedrückt bleiben (das braucht man, um im Photoshop die Änderung der Pinselgröße per rechter Maustaste auszulösen)
- das Ändern der Pinselgröße in Photoshop funktioniert nicht für den Reparierenpinsel, überhaupt fand ich das Ändern der Pinselgröße sehr ruckelig
- Bei Hinzufügen einer benutzerdefinierten Aktion zu den Touchbuttons lässt sich die Farbe der Knöpfe nicht ändern. Die Beschriftung ist immer der selbstvergebene Name der Funktion, flankiert durch zwei lilafarbe Streifen. Ein schnelles visuelles Auswählen der Buttons ist somit nicht möglich, weil alle gleich ausschauen. Farbe lässt sich nur über ein eigenes Symbol reinbringen, aber warum zum Teufel soll ich ein eigenes Program dafür nutzen. Die Loupedeck-Anwendung muss sowas selber können, zumal es sich bei den eigenen Texten auf den Buttons auch nur um Grafiken handelt.
- Die Farbe der Zahlentasten lässt sich nicht anpassen
- ab und zu blieb das Loupedeck einfach aus – keine Ahnung, ob es am Gerät, Kabel oder USB-Hub lag, mit dem das Gerät verbunden war.
Das Loupedeck Live steht und fällt für mich mit der Software, um das Ding zu konfigurieren. Ich hatte mir eine Woche gegeben, um mit dem Ding zu arbeiten, aber die umständliche Software hat mir jegliche Lust dazu genommen. 250 € sind mir zu viel für ein paar Drehregler, die noch nicht mal da funktionieren, wo sie sollen.
Das dicke Ende kam aber zum Schluss: Die ganze Woche, in der ich das Loupedeck getestet habe, hatte ich massive Probleme mit meiner Internetverbindung. Das Aufrufen von Webseiten dauerte mehrere Sekunden und es kam immer wieder zu Timeouts. Nachdem ich die Loupedeck-Software am Ende wieder deinstalliert hatte, funktionierte auch die Internetverbindung wieder einwandfrei. Ich kann mir zwar nicht wirklich vorstellen, welchen Einfluß die Loupedecksoftware aufs Internet haben soll, aber komisch war es schon.
Hier gibts noch die kostenlose Nik Collection
Entweder direkt bei DxO, dem neuen Eigentümer nach Angabe einer E-Mailadresse. Wer seine nicht rausgeben möchte, nutzt eine Wegwerfmailadresse oder holt sich das Setup einfach aus dem Internet Archiv.

Lightroom: Objektivkorrekturen auch mit JPG-Bildern nutzen
In Lightroom Classic und Camera-RAW lassen sich objektivbedingte Verzerrungen rausrechnen. Bei Adobe gibt´s eine Liste, welche Objektive unterstützt werden. Allerdings werden die meisten Korrekturdaten nur bei RAW-Dateien angezeigt, wer in JPG fotografiert, schaut meistens in die Röhre.
Auch ich habe meine Fotosammlung einst mit JPG-Bildern begonnen, einfach, weil die ersten Kameras kein RAW unterstützten. Und mit der ersten DSLR habe ich zunächst weiter in JPG fotografiert, weil ich es nicht anders kannte und es anfangs auch ein Platzproblem war (RAW-Dateien sind meist mehr als doppelt so groß wie JPG-Bilder). Wenn ich heute die alten Bilder bearbeiten möchte, fehlen mir natürlich die passenden Profile für meine Kameras oder Objektive. Mit ein wenig Gebastel kann man sie aber JPG-fähig machen. Das Vorgehen ist schon etwas älter, funktioniert aber nach wie vor noch mit dem neuesten Lightroom Classic 9.3 von Ende Mai 2020.
Profil kopieren
Dazu muss erst das passende Profil aus einem der nach dem Objektivhersteller benannten Ordner unter
c:\Program Files\Adobe\Adobe Lightroom Classic\Resources\LensProfiles\1.0\
herausgesucht werden. In meinem Fall ist es die Datei „PENTAX (smc PENTAX-DA 18-55mm F3.5-5.6 AL) – RAW.lcp“, die sich im Ordner „Pentax“ befindet. Ich kopiere sie in die Zwischenablage und füge sie in den Ordner
C:\Users\[Mein Windows-Benutzer]\AppData\Roaming\Adobe\CameraRaw\LensProfiles\1.0\
ein. Durch das Kopieren in den neuen Ordner wird verhindert, dass das angepasste Profil bei einem Update von Lightroom Classic überschrieben wird. Wer mag, kann das Profil noch so umbenennen, dass aus dem Dateinamen ersichtlich wird, um welches Profil es sich handelt. Das ist aber nicht nötig, denn alle wichtigen Daten zum Objektiv oder der Kamera stehen im Profil selber.
Profil anpassen
Dass das Profil von Haus aus nur mit RAW-Dateien arbeitet, steht im Profil selbst drin. Es ist nämlich nur eine normale Textdatei, die mit dem Windows Editor oder anderen Texteditoren (aber kein Word o.ä.) geöffnet werden kann. Ich nutze Notepad++ dazu.
Damit suche ich nach der Zeile:
stCamera:CameraRawProfile="True"
und ersetze sie durch:
stCamera:CameraRawProfile="False"
Weil diese Zeile über 300 mal in der Datei steht, nutze ich die „Ersetzen“-Funktion in Notepad++. Damit ist sie in Nullkommanix geändert. Bei manchen Profilen, wie dem für die Canon PowerShot G12, lautet die zu ersetzende Zeile anders. Hier muss sie von
<stCamera:CameraRawProfile>True</stCamera:CameraRawProfile>
nach
<stCamera:CameraRawProfile>False</stCamera:CameraRawProfile>
geändert werden.
Also im Zweifelsfall immer nach „CameraRawProfile“ in Verbindung mit „True“ suchen und das auf „False“ ändern. Abschließend speichere ich das Profil und starte Lightroom Classic neu. Und nun kann ich endlich auch wieder die alten JPG-Bilder entzerren.

Papierbilder ratzfatz einscannen
Der Scannerverleih mietscanner.de, bei dem ich letztens erst einen Diascanner gemietet hatte, um rund 5000 alte Dias einzuscannen, bietet seit letztem Jahr auch einen Scanner für Papierbilder an.
Wer schon mal viele Papierbilder mit einem Flachbettscanner digitalisiert hat, weiß, wie umständlich das ist: Deckel auf, Bilder auf das Vorlagenglas legen, Deckel wieder zu, Vorschauscan und feststellen, dass sich eins oder alle Bilder leicht gedreht haben. Dann wieder Deckel auf, Bilder ausrichten, Deckel zu und kontrollieren. Wenns dann passt, jedes Bild einzeln scannen oder alle mit einmal und sie danach mühsam per Bildbearbeitung auseinander schneiden. Für eine Handvoll Bilder ist das ok, für hunderte oder tausende ein unglaublich aufwändiger und eintöniger Prozess. Wie schön wäre es, wenn man zumindest den Digitalisierungsprozess beschleunigen könnte.
Weil bei uns in der Familie weit mehr Papierbilder als Dias existieren – mein Großvater hat als Hobbyfotograf viele Stunden in der Dunkelkammer verbracht – interessierte mich das Gerät, nachdem ich mir das Einführungsvideo dazu angeschaut hatte.
Also habe ich ihn bestellt und was soll ich sagen: Geniales Teil.
Bei dem Scanner handelt es sich eigentlich um einen Dokumentenscanner (den Kodak Scanmate i2620), der allerdings auch sehr gut geeignet ist, um Bilder einzuscannen. Anders als die meisten Dokumentenscanner ist er nämlich in der Lage, Bilder mit echten 600 dpi einzuscannen. Die meisten anderen Geräte schaffen nur 300 dpi. Nun möchte man meinen, dass 300 ppi bei einem Papierbild, das selbst nur mit 300 dpi ausbelichtet wurde, reichen sollte, aber die höhere Auflösung des Scanners sorgt für ein größeres Bild, auf dem mehr Details zu erkennen sind. Gerade Personen lassen sich am PC dann besser auseinanderhalten.
Der Scanner ist wirklich schnell. Ich habe hier mal zur Veranschaulichung 36 Bilder in 9×13 eingescannt, wofür das Gerät nur 90 s benötigt:
Der Rest der Zeit geht für die Übertragung zum – hier mitgelieferten – Notebook ab.
Die Bilder kommen ohne Farbstich aus dem Scanner und sehen deshalb genauso aus, wie auf dem Papier. Der Scanner kann Bildgrößen von Passbildgröße bis DIN A4 einscannen. Bilder in unterschiedlichen Größen sollten vorher gestapelt werden, lassen sich dann aber in einen Stapel mit anderen Bildgrößen einscannen.
Auf diese Weise habe ich unter anderem rund 900 alte Schwarz-Weiß-Bilder meines Großvaters in rund zweieinhalb Stunden gescannt, wobei hier auch die Zeit zum manuellen Sortieren der Bilder nach Größe enthalten ist.
Der Scanner allein kostet im Einzelhandel derzeit rund 700 €, zum einmaligen Einscannen einiger hunderter oder tausender Bilder ist es aber günstiger, ihn zu mieten. Ich kenne nun keine anderen Angebote, außer das von mietscanner.de und hier kostet er in der ersten Woche knapp 120 €, jeder weitere Tag schlägt mit knapp 9 € zu Buche.
Der Scanner wird mit einem Notebook verschickt, bei dem schon alles zum Scannen eingerichtet wurde. Also alles auspacken, Scanner und Notebook verbinden, Einführungsvideo anschauen und loslegen.

Woran erkenne ich, ob ein Bild spiegelverkehrt ist?
Derzeit scanne ich rund 5000 Dias meines Onkels, meines Groß- und Urgroßvaters ein. Dazu nutze ich wieder das Angebot von mietscanner.de, das ich vor ein paar Jahren schon mal an den Dias meines Vaters testen konnte und hier beschrieben hatte.
Weil ich beim Kontrollieren der gescannten Bilder nie sicher sein kann, ob das Bild richtig herum oder doch spiegelverkehrt ist, habe ich mir eine kleine Liste gemacht, woran ich erkennen kann, ob das Bild gespiegelt ist. Sicher könnte ich auch jedes einzelne Dia überprüfen, welche Seite zur Scanneinheit zeigt. Aber einerseits bin ich mir nicht sicher, wo sich im Gerät selbst die Scaneinheit befindet und dann ist mir das bei der Menge der Bilder auch viel zu aufwändig. Zudem lässt es sich besonders bei Glasrahmendias nicht so gut erkennen.
Zahlen und Buchstaben
Muss ich – glaube ich – nicht weiter erklären. Wenn ichs lesen kann, dann ist das Bild richtig herum. Schwieriger wirds, wenn ich die Schrift nicht lesen kann (z.B. japanisch). Glücklicherweise gibt´s hier ein technisches Hilfsmittel, dass nahezu jeder immer griffbereit hat. Nämlich das Smartphone. Ich nutze dann den Google-Übersetzer, mit dem ich die Bilder abfotografieren und den Text dann zum Übersetzen markieren kann. Findet er keine Übersetzung, dann spiegele ich das Bild und versuche es noch einmal.
Kleidung
Bei Hemden, Jacken und Hosen von Herren ist die Leiste mit den Knopflöchern normalerweise auf der linken Seite von der Person aus gesehen. Bei Damen ist es umgekehrt (Dank an Petra). Armbanduhren werden/wurden traditionell am linken Arm getragen, Eheringe in Deutschland an der rechten Hand.
Straßenverkehr
In den meisten Ländern herrscht Rechtsverkehr, aber natürlich nicht in allen. In der Wikipedia gibt´s dazu eine sehr hilfreiche Liste von allen Ländern mit Linksverkehr, in der auch steht, bis wann er dort gegebenenfalls herrschte.
Fahrzeuge
Ist ähnlich, wie beim Straßenverkehr. Bei uns (Rechtsverkehr) ist das Lenkrad auf der linken Seite, in Ländern mit Linksverkehr auf der rechten Seite. Bei den einzelnen PKW-Modellen kann man sich merken, dass Autos, die in Europa gebaut werden, den Tankdeckel auf der rechten Seite haben. Bei japanischen Autos sitzt er in der Regel links (auch dann, wenn das Lenkrad eines japanischen Autos auf der linken Seite ist). Bei Fahrzeugen, die in Großbritannien hergestellt werden, weiß ich es nicht.
Verschiedenes
Auf eingedeckten Tischen stehen die Tassen rechts von den Tellern. Die Türen bei Flugzeugen zum Ein- und Aussteigen sind immer in Flugrichtung links.
Andere fragen
Wenn ich mit den obigen Punkten nicht weiterkomme, dann frage ich Leute aus meiner Umgebung, die irgendeine Beziehung zu den Motiven auf dem Bild haben könnten. Das mache ich sehr oft bei Fotos von Orten, die sich im Lauf der Jahre verändert haben.

SVG-Dateien im Explorer anzeigen
Wer mit SVG-Dateien hantiert, hat unter Windows das Problem, dass es keine Vorschau gibt, wenn die Dateien als „Große Symbole“ oder „Extra große Symbole“ angezeigt werden. Abhilfe schafft hier die SVG Viewer Extension for Windows Explorer. Sie nutzt den Internet Explorer, der SVG-Dateien schon seit Jahren anzeigen kann, um für jede Datei ein Vorschaubild zu erstellen.
Sehr praktisch das Ganze auch für alle, die um den Explorer normalerweise einen großen Bogen machen und einen anderen Dateimanager einsetzen. Denn die „Datei öffnen“- und „Datei speichern unter“-Dialoge nutzen auch den Windows-Explorer.
Liebeserklärung an eine Kamera
Weißt Du noch, wie oft ich Dich sehnsüchtig hinter dem Schaufenster betrachtete? Du hattest Dir gleich auf den ersten Blick meine Zuneigung erworben, aber noch konnten zusammen wir nicht kommen.
Mit Deinem großen, blanken Auge sahst Du mich recht verheißungsvoll an, und wir träumten miteinander von gemeinsamen Jagden nach den Schönheiten dieser Welt. Je mehr ich Dich ansah, um so besser gefielst Du mir in Deinem festlichen, schwarz-silbernen Gewand. Natürlich mussten wir einander erst noch richtig kennenlernen. Auf ersten gemeinsamen Streifzügen brachtest Du mir als Beute allerlei schöne Kleinigkeiten ein. Und als ich dann die Bilder in der Hand hielt, gab‘s keinen Zweifel mehr: Wir hatten uns gesucht und gefunden!
Du erlebtest es mit, wenn der taufrische Morgen ins Zelt lachte. Du sahst laue Sommerabende hinter dunklen Wäldern verglimmen. Glitzernden Rauhreif hieltest Du in seiner leuchtenden Pracht fest. Wie viele andächtige Stunden haben wir gemeinsam am Waldbach gesessen, vor stammen Zeugen versunkener Jahrhunderte haben wir miteinander gestanden. Dein blankes Auge hielt sie mit fest, die lebendigen und die altersgrauen Herrlichkeiten aus Stein. Holz und Erz. Fremde Zungen erklangen um Dich, als wir beide in die Welt hinausfuhren. Lag die Heimat auch weit hinter uns, überall warst Du bekannt, man wusste Deinen Namen. und an Dir erkannte man gleich, woher wir kamen.
„Klack“ machte Dein Verschluss unter südlichen Himmel und raschelnden Palmen, „klack“ klang es an Stätten, wo einst Weltgeschichte gemacht wurde, und „klack“ tönte es auf einsamen, unbekannten Wegen durch Wald und Feld. Wenn aber an stillen Abenden zu Hause all die beglückenden Stunden wieder lebendig werden, dann danke ich es Dir, meine liebe Kamera, und den Bildern in meinen Alben, die Du mir auf unseren gemeinsamen Wegen eingefangen hast.
H.W.
… aus einem Fotoalbum meines Großvaters.
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