Spotify: Erfolgreiches Downgrade auf ältere Version

Mit jeder neuen Version des Desktopclients von Spotify habe ich das Gefühl, das der Funktionsumfang kleiner und die Bedienbarkeit schlechter wird. Der Umstieg auf die schwarze Version hat mir schon nicht behagt, weil ich sie zu eintönig fand und die Bedienelemente immer größer wurden. Letztens ist mir aufgefallen, dass es keinen Verlauf der bereits gehörten Titel mehr gibt und auch die Spaltenbreite nicht mehr verändert werden kann.

spotify_old

In der furchtbar unübersichtlichen Spotifycommuntiy bin ich auf eine Lösung gestoßen, wie man eine ältere Version installieren kann, die sich auch nicht auf eine neuere Version aktualisert.  Die folgende Anleitung gilt für Windows.

  1. Die aktuelle Version deinstallieren
  2. Eine alte Spotifyversion herunterladen (bei funktioniert die 0.9.0.133 ganz gut)
  3. In folgendes Verzeichnis wechseln:
    c:\users\[username]\appdata\roaming\spotify
  4. Dort zwei 0-Byte-Dateien (Spotify_new.exe und Spotify_new.exe.sig) anlegen — mit dem Notepad geht das ganz gut — und mit einem Schreibschutz versehen (Falls die Dateien bereits existieren, vorher löschen)
  5. Neue, alte Version von Spotify starten, Anmeldung ausführen und das Programm konfigurieren
  6. Sicherheitshalber vor dem ersten Hören das Programm neustarten (dann werden die Einstellungen ganz sicher gespeichert)

Übrigens, die Apps, die Spotify aus den neueren Versionen rausgeschmissen hatte, sind in der alten Versionen noch immer verfügbar und sie funktionieren auch noch. Und es ist wieder möglich, Lieblingslieder per Stern zu taggen.

MusicBee – eine echte Alternative zu iTunes

Vor ein paar Monaten ist leider mein heißgeliebter iPod kaputt gegangen. Da es ihn in der Classicausführung offiziell nicht neu gibt und die noch vorhandenen Geräte zu astronomische Preisen verkauft werden, habe ich mich vom System iPod verabschiedet und war dementsprechend auf der Suche nach einer alternativen Musikverwaltung.

Nun gibt es ja auf dem Sektor der Musikverwaltungprogramme nicht wirklich große Auswahl und iTunes war schon eines der schönsten Programme (und hat bei mir immer einwandfrei funktioniert). Auch an die neuere Coveransicht, die das einzelne Album beim Abspielen aufklappt, hatte ich mich gewöhnt. Das Auge isst ja schließlich auch beim Musikhören mit. 🙂

Gelandet bin ich letztlich bei MusicBee, einer kostenlosen Musikverwaltung, die von Features nur so strotzt und mir alles bietet, was ich brauche.

Musicbee-Standard

Das Programm lässt sich wahnsinning umfangreich konfigurieren (anfangs ist das etwas verwirrend), es unterstützt Skins und auch die spezielle Coveransicht. Mit dem Lunaskin gibt es einen, der es wie iTunes aussehen lässt, sodass ich in den ersten Tagen und Wochen der Nutzung zumindest die gewohnte Oberfläche beibehalten konnte.

Musicbee
MusicBee mit Skin „Luna“ und der Coveransicht

MusicBee kann unter anderem CDs rippen und brennen, Duplikate finden und Titel in andere Formate konvertieren. Wobei die Konvertierungseinstellungen an tragbare Audioplayer gekoppelt werden können, um auf dem Smartphone oder MP3-Player durch höhere Kompression Platz zu sparen. Ein ähnliches Feature gibts übrigens auch in iTunes.

Playlisten

Es können verschachtelte Playlisten angelegt werden, wobei die Playlistenordner selbst keine Titel (wie bei iTunes) aufnehmen können. Dynamische Playlisten sind natürlich auch möglich, wobei es hier mehr Einstellungsmöglichkeiten gibt, als in iTunes.

MusicBee-Autoplayliste

Musik, Hörbücher, Podcasts etc…

Wie in iTunes werden auch in MusicBee Hörbücher, Podcasts, die Musik, Video und Radio in eigenen Rubriken abgelegt. Das sorgt für eine klarere Trennung und schnelleren Zugriff auf die verschiedenen Bereiche.

MusicBee-Bereiche

Neue Musik hinzufügen

Ein cooles Feature hier ist der Neuzugang. Um dessen Funktion zu beschreiben muss ich etwas weiter ausholen.

Bei iTunes war es immer so, dass neue Musik, die man sich nur mal eben kurz anhören, aber nicht unbedingt in der Bibliothek haben wollte, trotzdem automatisch der Bibliothek hinzugefügt wurde.  Hatte man später die Titel auf der Festplatte gelöscht, war es immer schwierig die fehlenden Musikstücke aus der iTunesbibliothek zu entfernen.

Bei MusicBee ist es nun so, dass alles, was im Neuzugang landet, noch nicht der Bibliothek selbst hinzugefügt wird. Man kann sich die Lieder zunächst mal anhören und aussortieren. Erst wenn man sie aus dem Neuzugang in die Bibliothek verschiebt, landen sie auch wirklich dort (und im dortigen Dateisystem). Sehr praktisch ist, dass man einen Ordner auf der Festplatte festgelegen kann, der permanent nach neuer Musik durchsucht wird und gefundene Titel automatisch in den Neuzugang legt. Dazu hier die EInstellungsmöglichkeiten:

MusicBee_Ueberwachter-Ordner

MP3-Player befüllen

Wie ich oben schon angedeutet habe, kann MusicBee auch MP3-Player verwalten. Es erkennt jedes einmal am Rechner angestöpselte Gerät und kann es auf verschiedenem Wege befüllen. So kann man eine Playlist festlegen, die nach dem Verbinden mit dem MP3-Player automatisch synchronisiert wird. Oder – falls genug Platz vorhanden ist — kann auch die komplette Musik auf dem Player landen. Wahlweise kann sie stärker komprimiert werden, um auf dem Gerät Platz zu sparen. Welche Einstellungen möglich sind, zeigt der folgende Screenshot:

MusicBee-Einstellungen-MP3-Player

Darüberhinaus kann MusikBee noch sehr viel mehr (z.B. zahlreiche Informationen zum abgespielten Titel anzeigen — auch Lyrics), aber das könnt ihr selbst rausfinden. Ich bin jedenfalls sehr zufrieden mit dem Programm. Nun fehlt nur noch ein passender MP3-Player (vielleicht wirds ein Fiio X1), denn auf Dauer ist mir das Smartphone dafür nichts.

MusicBee ist kostenlos und nur für Windows.

 

Radio aus dem All

Die Überschrift ist ein wenig irreführend, denn bei radioISS kommt die Musik natürlich nicht aus dem All, sondern von der Erde. RadioISS ist vielmehr ein Projekt, bei dem Radiosender abgespielt werden, über deren Einzugsbereich sich die Internationale Raumstation (ISS) jetzt gerade im Moment befindet:

radioiss

Im Moment, in dem ich an diesem Artikel schreibe, höre ich gerade Radio Jiji One von den Fijis. Auf dem Screenshot oben ist unten die aktuelle Position der ISS zu sehen und oben das Livebild aus der Raumstation.

iPod Classic wird nicht erkannt und geladen – was tun?

Seit einigen Wochen hatte ich massive Probleme, meinen heißgeliebten iPod Classic aufzuladen. Weder über verschiedene USB-Netzteile oder über den Desktop-PC war eine Verbindung zum MP3-Player möglich. Einzig – und das war das Komische daran – über mein Notebook konnte ich den iPod noch aufladen.

Vor ein paar Jahren hatte ich mal ein zusätzliches Billigkabel für unter fünf Euro bestellt, aber weil der iPod damit auch jetzt nicht funktionierte, habe ich einen Kabelbruch als Fehlerquelle erstmal ausgeschlossen. Zumal das Originalkabel keinerlei Knicke oder „offene Wunden“ zeigte.

Als sich das Gerät aber nun auch im Auto nicht mehr ansprechen ließ (was bisher problemlos klappte) habe ich doch nochmal einen Versuch gewagt, und ein neues Kabel bestellt. Und da man sich bei Amazon ja nie sicher sein kann, ob die angebotenen Kabel wirklich Originale sind, habe ich eins von Amazon selbst genommen. Das kostet mit rund 7€ zwar etwas mehr als die meisten als Original ausgezeichneten Kabel, aber immerhin knapp ein Drittel weniger als das Originalkabel von Apple, das mit knapp 20 € zu Buche schlägt. Das halte ich für ein schnödes Verbindungskabel für übertrieben teuer.

Kabel-fuer-iPodClassic

Das Amazonkabel ist schwarz und mit deutlich sichtbarem Amazon-Basics-Logo. Obwohl die Verpackung als „frustfrei“ deklariert ist, wird das Kabel im zugeschweißten Plastikbeutel geliefert, der sich zudem in einem Briefumschlag befand. Ohne Schere lies sich der Plastikbeutel dann allerdings auch nicht öffnen. Also von wegen frustfrei. 😉

Im Gegensatz zum Originalkabel von Apple sitzt das Amazonkabel auch nicht so straff in der Buchse am iPod. Dadurch kann es leicht rausrutschen, wenn man etwas am Kabel zieht. Da das Kabel aber die meiste Zeit eh an der Wand hängen und auf seinen Einsatz warten wird, denke ich, dass man das vernachlässigen kann. Aber am Wichtigsten ist natürlich, dass der iPod nun wieder überall erkannt wird und aufgeladen werden kann.

Ich hoffe nun, dass der iPod selbst mindestens auch weitere sechs Jahre durchhält. Oder vielleicht sogar noch länger.

iTSfV – ein Tool zum Manipulieren der iTunes-Datenbank

iTunes Store File Validator ist ein ziemlich sperriger Name für ein Programm, dass sich das Überpüfen und Korrigieren von Audiodateien auf die Fahnen geschrieben hat. Wer seine Musik unter Windows in iTunes organisiert, kann sie mit diesem Programm auf vielfältige Weise manipulieren.

istfv

So kann das Programm ausgewählte Musikstücke prüfen, ob dessen Metadaten kompatibel mit dem iTunes Store sind und sie korrigieren. Sind sie das nämlich, lädt iTunes die passenden Cover herunter und bindet sie ein, falls sie nicht existieren.

Weitere Funktionen machen ITSfv zum Universalwerkzeug. Das sind zum Beispiel Funktionen zur Titelmanipulation. So können Zeichen von vorn oder hinten eines Titels entfernt oder durch andere ersetzt werden. Sehr hilfreich, wenn Leerzeichen vorhanden sind, die da nicht hin gehören. Oder der jeweils erste Buchstabe eines Wortes wird groß geschrieben. Das alles funktioniert natürlich nicht nur mit dem Namen der Lieder, sondern auch mit den anderen wichtige Informationen, wie Artist, Album, Album Artist und Genre.

Mit dem iTunes Store File Validator ist es aber auch möglich, Lieder aus iTunes heraus auf die Festplatte zu exportieren und dabei bestimmte Regeln anzuwenden. Zum Beispiel  wohin und in welche Verzeichnisstruktur die Titel gespeichert werden sollen. Und ob das Coverbild mitgenommen werden soll oder nicht.

Es gibt auch einige Funktionen, die die Datenbank von iTunes betreffen. Beispielweise kann das Programm verwaiste Lieder finden und löschen, die noch in der Datenbank angezeigt, aber nicht mehr im Dateisystem zu finden sind. Das ist dann einfacher, als diese Anleitung zu befolgen. Es gibt auch eine Statistik, die einen Überblick über die Verteilung der eigenen Musik zeigt:

itsfv_statistik

Alles in allem ist iTSfv ein sehr hilfreiches Tool, wenn man iTunes als Musikdatenbank und -Player einsetzt und dabei auf Windows zuhause ist. Der kostenlose iTunes Store File Validator ist schon seit Jahren nur als Betaversion und nur auf Englisch erhältlich, funktioniert aber auch mit dem aktuellen iTunes 11.

Verwaiste Dateien aus iTunes-Bibliothek entfernen

Wer seine Musik mit iTunes verwaltet (weil sich nur darüber der iPod mit Musik füllen lässt), hat oft das Problem, dass sich iTunes als Standardplayer für jegliche Musik ins System einträgt und dann jedes irgendwo angeklickte Lied automatisch abspielt und in die Bibliothek hinzufügt.

Wenn die Einstellung „Beim Hinzufügen zur Mediathek Dateien in den iTunes-Musikordner kopieren“ nicht aktiviert ist, artet diese Vorgehensweise regelmäßig in Chaos aus. Dann liegen in der Bibliothek zig verwaiste Dateien, die über den eigentlichen Musikbestand hinwegtäuschen.

Natürlich könnte man jedesmal eine verwaiste Datei löschen, wenn man auf eine stößt, bei großen Bibiotheken ist das fast ein Ding der Unmöglichkeit. Leider bietet iTunes von Haus aus keine Möglichkeit an, diese verwaisten Dateien aus der Bibliothek zu löschen. Vor ein paar Tagen bin ich bei lifehacker auf eine Möglichkeit gestoßen, wie das ohne externe Tools dennoch recht schnell geht. Ich habe die Anleitung mal übersetzt und möchte sie hier vorstellen.

Hinweis: Ich habe die Anleitung am 21.04.2017 aktualisiert und mit iTunes 12.6.0 unter Windows erfolgreich nachvollzogen.

Vorbemerkung

Nachfolgend werden einige Wiedergabelisten (oder Playlisten, wie sie neuerdings heißen) angelegt. Das geschieht unter „Datei > Neu“. Ich empfehle vor dem Loslegen einen Playlist-Ordner anzulegen, dessen Name mit einem ! beginnt. In diesem Ordner werden die folgenden Playlists dann angelegt. Das Ausrufezeichen ist wichtig, damit der Ordner ganz oben steht.


Schritt 1

1. Als erstes über „Datei > Neu“ eine intelligente Playlist „Alle Dateien“ anlegen, die die Regel „Künstler ist nicht 123456789?“ enthält. Die Zahlenfolge muss eine sein, die in keinem Lied in der Bibliothek vorkommt. Also irgendwas ganz Wildes. Oder einfach nur die obige Zahlenfolge:

Schritt 2

Danach eine normale Playlist namens „Alle vorhandenen Dateien“ anlegen.

Schritt 3

Nun wieder eine intelligente Playlist namens „Alle fehlenden Dateien“ anlegen, die folgende Regeln enthält:

  • „Playlist“ ist „Alle Dateien“
  • „Playlist“ ist nicht „Alle vorhandenen Dateien“

Schritt 4

Jetzt alle Dateien in der Playlist „Alle Dateien“ markieren und mit der Maus in die Playlist „Alle vorhandenen Dateien“ ziehen (ggf. die Meldung bestätigen). Bei großen Bibliotheken dauert es etwas, bis sich der Mauszeiger entsprechend wandelt, wenn er über der Liste „Alle vorhandenen Dateien“ erscheint. Dann die Maustaste einfach solange gedrückt lassen, bis die Anzahl der markierten Dateien angezeigt wird.

Schritt 5

Die Playlist „Fehlende Dateien“ enthält jetzt alle verwaisten Einträge. Diese können jetzt einfach alle markiert und per [Umsch + Entf] oder auf dem Mac [Option + Delete] aus der Bibliothek gelöscht werden.

Und vóila, schon ist die iTunes-Bibliothek wieder aufgeräumt.

Soundausgabe unter Windows 7 und 8 per Knopfdruck umschalten

Bei meinem Soundkartentreiber kann man einstellen, dass die Musik auf den Lautsprechern abgespielt wird, Skype aber immer über das Headset kommt. Die entsprechenden Einstellungen im Realtek HD-Audio-Manager sehen so aus:

Realtek Soundkarte: Erweiterte Einstellungen

Das Problem dabei ist allerdings, dass ich jedesmal diese Einstellung ändern muss, wenn ich spätabends meine Musik über das Headset hören will. Ist doch ziemlich umständlich auf Dauer.

Jetzt habe ich das Programm SSD — Set Sound Device on Win7 gefunden, was es ermöglicht, die Soundausgabe (auch per Kommandozeile) umzuschalten:

ssd

Praktischerweise legt das Programm bei der ersten Auswahl im Programmverzeichnis (das beschreibbar sein muss) passende Verknüpfungen an, um nur die Lautsprecher oder nur das Headset einzuschalten.

Das ist zwar ok, aber ich wollte das schon per Tastendruck machen. Also hab ichs mal mit Autohotkey probiert. Herausgekommen ist dieser Schnipsel, den ich ich meine Standardtastaturdatei gepackt habe:

Browser_Search::
if ls_an = 0
run, c:\Users\Michael\Anwendungen\SSD\SSD.exe 1
ls_an = 1

if ls_an = 1
run, c:\Users\Michael\Anwendungen\SSD\SSD.exe 2
ls_an = 0
return

Ich gehe mal wieder durch:

Browser_Search::

Bei mir schaltet die „Suche“-Taste auf der Tastatur das Ausgabegerät um, weil ich diese Taste nie benutze.

if ls_an = 0

Um unterscheiden zu können, ob die Lautsprecher oder das Headset läuft habe ich die Variable „ls_an“ (Lautsprecher an?), die ich auf 1 setze, wenn die Lautsprecher laufen oder auf 0 wenn die Töne aus dem Headset kommen. Hier wird abgefragt, ob das Headset läuft.

run, c:\Users\Michael\Anwendungen\SSD\SSD.exe 1

Da festgestellt wurde, dass die Lautsprecher nicht tönen, werden sie hier eingeschaltet. Die 1 hinter ssd.exe ist in diesem Fall die Nummer des Audioausgabegeräts, wie es in der Systemsteuerung steht.

ls_an = 1

Jetzt wird noch der Status von „ls_an“ auf 1 gesetzt. Weiter gehts mit

if ls_an = 1
run, c:\Users\Michael\Anwendungen\SSDS\SSD.exe 2
ls_an = 0
return

Wieder fast die gleiche Abfrage, nur mit dem Unterschied, dass „ls_an“ diesmal abgefragt wird, ob die Lautsprecher schon an sind. Dann wird die Ausgabe auf das Headset geschaltet.

Ich weiß nicht, ob man das mit Autohotkey noch eleganter lösen kann, aber es ist eine Lösung mit der ich leben kann.

Update:
Nachdem ich das Script jetzt einige Zeit ausprobiert habe, erscheint es mir sinnvoller, jedes Ausgabegerät mit einer Taste zu belegen, denn die Umschalterei funktioniert oft nicht. Dann bleiben Überreste des Programms im Tray hängen. Also sehen meine AHK-Schnipsel jetzt so aus:

Browser_Refresh::
	run, c:\Users\Michael\Anwendungen\SSDS\SSD.exe 1
return

Browser_Search::
	run, c:\Users\Michael\Anwendungen\SSDS\SSD.exe 2
return

Beide Tasten liegen auf der Tastatur nebeneinander. Damit ichs nicht vergesse, habe ich mir einen Aufkleber über den Tasten auf die Tastatur geklebt, auf den ich beide Symbole aufgemalt habe. Das funktioniert jetzt einwandfrei.

Update vom 15.05.2013: Nachdem ich Windows 8 jetzt rund ein halbes Jahr am laufen habe und SSD immer öfter schmerzlich vermisst habe (weil es nur bis Windows 7 funktionierte), habe ich mich mal an den Quellcode gesetzt und das Programm auch zu Windows 8 kompatibel gemacht.

Foobar 2000 für Windows 7 und 8 fit machen

Seit Windows 7 gibt es seitens der Programmierer die Möglichkeit, dem Vorschaubild eines Programmes in der Taskleiste ein paar weitere Funktionen mitzugeben. Bei Mediaplayern bietet es sich beispielsweise an, die Abspielknöpfe dort hin zu packen. Der Windows Media Player und auch iTunes machen es vor:

Abspielknöpfe in der Taskbarvorschau
Abspielknöpfe in der Taskbarvorschau

Foobar 2000 selber unterstützt das (noch) nicht. Allerdings kann diese Funktionalität nachgerüstet werden. Wie das geht möchte ich heute mal zeigen.

Das Geheimnis liegt in der Erweiterung „Seven Taskbar„, die aus dem Foobar-Forum heruntergeladen werden kann. Die Erweiterung kommt als 7zip-Datei und der Inhalt selbiger landet nach dem Entpacken im Verzeichnis „components“, welches sich im Foobar 2000-Installationsverzeichnis befindet. Wichtig ist, darauf zu achten, dass die Dateien mit Adminrechten dorthin kopiert werden, denn sonst klappt es nicht. Wenn Foobar 2000 noch läuft, wird er jetzt einmal neugestartet.

Standardmäßig sind alle möglichen Anzeigeoptionen aktiviert, sodass die Vorschauanzeige direkt nach dem Einbinden der Erweiterung so ausschaut:

f2k_7taskbar_active

Im linken Vorschaubild wird Titel, Artist und Album angezeigt. In der Mitte befindet sich das standardmßig von Windows 7 erzeugte Vorschaubild und rechts ist das Cover zu sehen. Unter jedem Fenster befinden sich ein paar zusätzliche Knöpfe, die verschiedene Funktionen haben.

Die beiden Zusatzfenster „Track Info“ und „Cover“ lassen sich über die jeweiligen Registerkarten in den Einstellungen zur „Seven Taskbar“ in den Foobar 2000-Preferences recht umfangreich konfigurieren. Wen die zusätzlichen Vorschaufenster stören, kann diese auch abschalten.

f2k_Display track progress on taskbarEine wirklich hilfreiche Funktion ist zudem die Darstellung des Abspielfortschritts direkt im Programmsymbol in der Taskleiste (siehe Bildchen links). Dazu muss einfach nur der der Haken bei „Display track progress on taskbar“ auf der Registerkarte „General“ gesetzt werden.

Mit all diesen Änderungen lässt sich Foobar unter Windows 7 wesentlich komfortabler bedienen und vielleicht gibts diese Funktionalität ja auch eines Tages direkt im Programm.

No.23-Recorder unter Vista, Windows 7 und 8 betreiben

Wer auf Windows Vista, Windows 7 oder 8 umgestiegen ist, wird vielleicht schon festgestellt haben, dass das Programm „No.23 Recorder“ scheinbar nicht richtig funktioniert bzw. dass die passende Aufnahmequelle nicht ausgewählt werden kann.

no23-recorder-unter-windows-vista-und-7

Dies ist meist nur eine Einstellungssache. Was wo eingestellt werden muss, damit die Aufnahme auch unter Vista klappt, zeigt ein Videotutorial des Herstellers von No.23.

Viel Spaß beim Anschauen und nachmachen!