Kunstflugmeisterschaft Gera

In der Woche vom 28.06.15 bis 04.07.15 fand in Gera eine Kunstflugmeisterschaft statt. Leider reicht mein 300er Tele nicht aus, die Maschinen während der Kunstflugfiguren ansprechend zu fotografieren. Also habe ich zunächst ein paar bodennahe Aufnahmen gemacht. Am Samstag war ich nochmal da und dann wurden bei den Flügen auch die nebelmaschinen angeworden und die Flugzeuge sind teilweise etwas weiter unten geflogen. Sehr beeindruckend, das Ganze!

Kroatien

Von Mitte bis Ende August hatte ich nochmal die Gelegenheit für ein paar Tage Kroatien. Ich hatte ja bereits ein paar Mal vom Zeltplatz aus gebloggt, dies aber aufgrund des wackeligen WLANs sein lassen. Hier nun meine Bilder, wieder garniert mit einigen Berichten.

Zunächst ein paar Fotos von der Fährfahrt und dem Weg nach Osor, auf dem sich unser Zeltplatz befand:

Osor

Osor liegt genau auf der Grenze der Inseln Cres und Losinj. Wobei die Inseln nicht immer existiert haben. In der Antike gab es nur eine Insel, die erst durch die Römer durch den Bau eines strategischen Kanals getrennt wurde. Zu Beginn des 11. Jahrhunderts gab es in Osor außerdem ein ziemlich großes Kloster (St. Peter), von dem heute nur noch die Ruinen der Klosterkirche stehen. Seit 2006 wird hier geforscht, welchen Einfluss das von Bischof Gaudentius errichtete Kloster hatte. In Mittelalter war Osor mit rund 30000 Einwohnern außerdem ziemlich groß. Das kann man sich kaum vorstellen, vorallem wenn man bedenkt, dass heute nur noch rund achtzig Leute dort leben.

Zweimal am Tag, nämlich um neun Uhr früh und um fünf Uhr nachmittags wird die Brücke, die beide Inseln miteinander verbindet, geöffnet, damit die größeren Boote und Schiffe durchfahren können. Wie das aussieht, habe ich auf diesem Video festgehalten:

Mali Losinj

Mali Losinj ist die Hauptstadt der Insel Losinji und eine sehr schöne, erst auf den zweiten Blick erkennbare größere Stadt. Tagsüber ist nicht so viel los, erst nach Sonnenuntergang kommen die fliegenden Händler und die Leute aus ihren Löchern gekrochen und beleben den Hafen. Interessant finde ich, dass Mali Losinj eigentlich „Klein Losinj“ heisst, aber größer als Veli Losinj (Groß Losinj) ist.

Als wir am ersten Abend in Mali Losinj waren, haben sich drei Gitarrenspieler auf einem Balkon gesetzt und gespielt. Das klang sehr schön und passte hervorragend zum lauen Sommerabend. Vom ersten Lied habe ich einen Mitschnitt gemacht:

Veli Losinj

Vor fast genau zehn Jahren war ich das letzte Mal in Veli Losinj, einer kleinen Hafenstadt am südlichen Ende der Insel Losinj. Damals hatte ich gerade meine erste Digitalkamera gekauft und entsprechend einige Fotos überwiegend aus Veli Losinj gemacht. Einige dieser Fotos hingen mir im Hinterkopf, als ich diesmal durch Veli gegangen bin. Ich habe beispielsweise lange nach einem bestimmten Haus gesucht und es letztlich auch gefunden. Wenn ich die Bilder von damals mit den heutigen vergleiche, staune ich schon sehr, welchen Fortschritt es im Bereich der Digitalfotografie gab. Wobei meine Kamera schon fünf Jahre auf dem Buckel hat.Und natürlich fotografiere ich zehn Jahre später auch anders.

Ustrine

Ustrine ist eine kleine Siedlung auf Cres auf rund 180m Höhe. Hier hat man einen wundervollen Ausblick in Richtung Westen. Um zum Strand zu kommen, muss man einen ziemlich steilen, rund 1km langen Weg hinunter laufen (und später wieder hinauf). Bei Ustrine haben wir immer unseren Wasservorrat aufgefüllt, denn über die Insel verstreut sind ein paar Wasserhähne, die das Wasser aus dem Vrana-See beziehen, wie übrigens auch der Rest der Haushalte auf der Insel Cres.

Unwetter

Zwei Tage bevor wir wieder abgefahren sind, gab es ein Unwetter, was von der Bora, einem starken Wind ausgelöst wurde. Los ging es gegen Mittag, als einige richtig heftige Böen über Osor zogen. Im Hafen (bzw. im Kanal) wurde unter großer Anstrenung ein Katamaran fest gemacht, der später aufgrund der großen Strömung im Kanal kenterte. Was für eine Aufregung! Nachdem der folgende Nachmittag wieder sehr ruhig verlaufen ist, zogen am Abend heftige Gewitter aus dem Norden auf. Ich habe versucht, sie im Bild festzuhalten. In der Nacht hat es zwar nicht geregnet, dennoch sorgte der starke Wind dafür, dass die Nacht nicht besonders erholsam war.

Insgesamt war es aber ein sehr erholsamer und heißer Urlaub. Wir hatten tagsüber meist Temperaturen von um die 35°C und nachts rund zehn Grad weniger. Ich vermisse jetzt das tägliche Baden (und Tauchen) im Meer, freue mich aber, dass es hier in Gera nachts kühl ist.

Dänemark

Anfang August hatte ich die Gelegenheit, eine Woche in Dänemark in einem Ferienhaus zu verbringen. Leider war es temperaturmäßig nicht allzu warm (max. 20°C). Und in der zweiten Wochenhälfte verhinderte ein hohes Quallenaufkommen jegliches Baden in der Ostsee.

Ein paar Fotos sind auch rausgesprungen, von denen ich hier die schönsten zeigen und noch was dazu erzählen möchte.

Die folgenden Bilder habe ich in Nysted aufgenommen, einer kleinen Hafenstadt im Süden Lollands, in dem sich einige Haikutter zu einer Regatta getroffen haben. Demzufolge sind auf den ersten Fotos ein paar Details der Haikutter zu sehen.

Die restlichen zeigen ein paar Ansichten aus Nysted selbst. Wer mal in der Gegend ist, kann sich Nysted ruhig mal ansehen. Ist sehr schön dort.

Die nächsten Bilder habe ich auf einem Ausflug aufgenommen, der mich über Horbelev, in dem es einen schönen Friedhof nebst Kirche gibt (die mich schon etwas an die Kirche in „Adams Äpfel“ erinnert hat) über Hesnæs (dort fand ich die Hafenregeln so nett formuliert) nach Stubbekøping geführt hat. Geplant hatte ich es nicht, weil ich meine Ausflüge nie plane. Ich lasse mich meist treiben. In Stubbekøping, das eine schöne Innenstadt mit den so typischen kleinen, dänischen Häusern hat (wie gern würde ich mir mal eins von innen anschauen) hat mir eine Frau einen schönen Platz gezeigt, an dem ich die Stadt sehen kann, ohne den hässlichen Speicherturm, der dort massiv das Stadtbild bestimmt.

Für die letzten Bilder bin ich am Abreisetag früh morgens kurz nach Sonnenaufgang losgezogen, um nochmal ein paar Fotos zu machen. Und hier hatte ich auch das schönste Erlebnis dieser Reise. Als ich da so auf dem Weg auf dem dritten Bild entlanglief, sah ich jemanden auf dem Balkon eines der Ferienhäuser, die sich direkt am Strand befinden, sitzen. Kurz darauf stieg mir der Geruch von frisch gebrühtem Kaffee in die Nase um einen Moment später vom Duft einer brennenden Pfeife abgelöst zu werden. Einfach herrlich!

Graufiltertest im Elstertal

In Vorbereitung auf meinen Urlaub demnächst habe ich mir einen Graufilter bestellt, um endlich auch mal solche Langzeitbelichtungen machen zu können. Am Freitag habe ich die Gelegenheit ergriffen und bin ins Elstertal und an die Trieb gefahren, um mich mit dem Filter vertraut zu machen.

Erstaunt hat mich, dass man in Abhängigkeit des Umgebungslichts teilweise ganz schön lang belichten muss. Anfangs hatte ich 30s bei ISO 100 eingestellt. Das Wasser war zwar schön verwischt, aber die Umgebung eindeutig zu dunkel. Ich habe dann meine Fernbedienung an die Kamera gehängt, um länger als 30s belichten zu können. Unter dem Blätterdach (also im Schatten) bin ich zum Schluss auf rund 3min Belichtungszeit gekommen, um korrekt belichtete Bilder zu erhalten, wie die beiden, die unten anhängen.

Insgesamt war es ein sehr schöner, lehrreicher und heißer Freitagnachmittag.

Wetterleuchten

Heute Nacht ist hier wetterleuchtenmäßig ziemlich die Post abgegangen. Ich habe in meinem Hinterhof zwar nur eine sehr begrenzte Motivauswahl, aber trotzdem versucht, das Beste daraus zu machen. Gegen eins hats ziemlich hefig gewindet:

Die ganze Zeit leuchtete der Himmel, was auf dem Bild nicht wirklich zu sehen ist. Ich habe trotzdem weitergemacht und siehe da, es ist doch noch ein einigermaßen ansprechendes Bild rausgekommen. Allerdings musste ich auch ziemlich lange (rund zweieinhalb Minuten) belichten:

Praktisch, wenn man einen Fernauslöser hat, der die Langzeitbelichtungen von ganz allein macht. Dann muss man während der Fotosession nicht zwingend dabei stehen bleiben. Was ich trotzdem gemacht habe, denn ich hatte Angst, dass mir das Stativ umgeweht wird.

Ausflug ins Elstertal

Am Freitag habe ich mit Uwe einen — leider doch recht kurzen — Ausflug ins Elstertal gemacht. Zuerst haben wir die Göltzschtalbrücke besucht und danach die Elstertalbrücke. An der Elstertalbrücke haben wir dann einen ziemlich romantischen Zulauf zur Elster endeckt. Leider war es schon ziemlich spät und somit kam fast keine Sonne mehr dort rein.

Ein paar Bilder habe ich trotzdem gemacht: