100 Jahre alte Farbfotos

Ich weiß ja nicht, wie es euch geht, aber durch den Umstand, dass alte Fotos meist in schwarz/weiß sind — von den handcolorierten Farbfotos mal abgesehen — konnte ich mir nie vorstellen, dass die Welt früher auch in Farbe existierte. Bei boston.com gibts jetzt eine Reihe von rund 100 Jahre alten Farbfotografien zu sehen, die der Fotograf Sergei Mikhailovich Prokudin-Gorskii Bilder fotografiert hat:

Russia in color

Wenn ich das richtig verstanden habe, dann hat er von einem Motiv jeweils drei schwarz/weiß-Bilder fotografiert. Und zwar jeweils eins mit einem Rotfilter, eins mit einem Gelbfilter und eins mit einem Blaufilter. Im Labor hat er dann alle drei Bilder zu einem Dia zusammengefügt. Bei Bild #14 sieht man das ziemlich gut, denn auf jedem Einzelbild sind die Farben im Wasser leicht anders. Durch seine Forschungen  auf diesem Gebiet, hat er maßgeblich zur Entwicklung der Farbfotografie beigetragen.

Landschaften aus Zucker

Interessant, was man mit etwas Kreativität und Dingen, die sich in jedem Haushalt finden lassen, so anstellen kann.

Landschaften nachbauen und so fotografieren, als wären sie echt zum Beispiel. Matthew Albanese erstellt Dioramen unter anderem aus Lebensmitteln und fotografiert sie so, dass sie echten Landschaften fast zum Verwechseln ähnlich sind. Auf seiner Seite stehen unter jedem Foto die verwendeten Zutaten. Wer noch etwas hinter die Kulissen schauen möchte, kann dies auf dieser Seite machen.

Grönland

Tolle Fotos von Grönland gibts auf der Seite von Thomas Bojer Eltorp:

Wie man sieht, ist es nicht nur in der Antarktis schön.

[via]

Nicht alles ist, was es scheint

Chema Madoz fotografiert die Dinge, wie sie sind. Oder wie sie auf den ersten Blick zu sein scheinen.

chemamadoz

Ich mag diese Art der Fotografie sehr. Weil sie erst auf den zweiten Blick zeigt, wie wir die Dinge sehen und in unser Weltbild einordnen. Und wie leicht alles infrage gestellt werden kann.

Eine Übersicht über das Werk von Chema Madoz gibts hier und in seiner Galerie.